Tipps zur Datenverwertung

Daten über Daten. Doch was fängt man mit diesen ganzen Werten an? Hier erhalten Sie monatlich Tipps und Anregungen wie Sie Ihre Datensammlung zur Optimierung von Betrieb und Zucht nutzen können. Wenn Sie die Tipps regelmäßig per E-Mail-Newsletter erhalten möchten, klicken Sie hier . Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

Tipp I
Warum es sich lohnt, Daten zum Tierbestand zu sammeln

Mit der Einzeltieranalyse können Sie den kompletten Lebenslauf jedes Ihrer Tiere dokumentieren: Vater und Mutter, Voll- und Halbgeschwister, Geburtsablauf, Medikationen, Gewichtsentwicklung bis hin zu den Schlachtdaten. Und was bringt Ihnen das?

Viele Vorteile… Die Daten können Ihnen in vielerlei Hinsicht als Kontrollinstrument dienen, zur Selbstkontrolle, aber auch zur Kontrolle von Lieferanten und Geschäftspartnern. Zugleich schaffen die Daten eine Transparenz über das Produkt Schwein, die als Qualitätsbeweis und damit als Verkaufsargument dienen kann, für die regionale Vermarktung aber auch für den Fleischexport. Mit den Aufzeichnungen werden alle gesetzlichen Dokumentationspflichten miterfüllt. Beratern, Tierärzten und Technikern können Sie jederzeit stichhaltige Informationen liefern und  haben so die bestmögliche Grundlage für die Zusammenarbeit. Für das Betriebsmanagement kann der Datenstamm als Grundlage gezielter Analysen dienen, mit denen Schwachstellen und Potentiale des Tierbestandes aufgedeckt werden, Maßnahmen zur Optimierung können gezielt ergriffen werden.


Tipp II
Eine Frage der Definition: Minderleistende und leistungsstarke Tiere definieren und erkennen

Um sich einen Überblick über Potentiale und Schwachstellen des eigenen Tierbestandes zu verschaffen, sollte man damit starten, minderleistende und leistungsstarke Tiere bezogen auf die betriebsindividuelle Vermarktungsstrategie zu definieren.


Grundsätzlich kann man das beste Geschäft mit Tieren machen, die gesund sind, eine gute Futterverwertung und eine gute Nettolebendtageszunahme (NLTZ) sowie gute Schlachtergebnissen haben. Leistungsschwache Tiere hingegen neigen zu Krankheiten, haben dementsprechend einen hohen Verbrauch an Medikamenten und Behandlungen, keine gute Futterverwertung und eine schlechte NLTZ. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Maskenkonformität. Nur maskenkonforme Tiere bringen optimale Erlöse. Manchmal entscheiden 10 Gramm über einen Erlösunterschied von 6 Euro...

Neben den offensichtlichen Leistungsmerkmalen können individuelle Bonitierungen helfen, das einzelne Schwein hinsichtlich seiner Leistung besser einzuschätzen zu können. Auch das Wissen über die Mutter – Jung- oder Altsau – ist wichtig für die Einschätzung des zukünftigen Leistungsvermögens. Kostbares Wissen, anhand dessen man den Anteil leistungsstarker Tiere in der Herde erhöhen kann. Ziel und Idealvorstellung ist, dass man im Laufe der Zeit bereits im Ferkelalter erkennen kann, welches Schwein ein leistungsstarkes und welches ein minderleistendes wird (Stichwort äußeres Erscheinungsbild) und entsprechende Maßnahmen ergreifen, was die Vermarktungsstrategie bzw. die Futter- und Medikamentenversorgung angeht.


Tipp III
Minderleistende Tiere: Früherkennung spart Geld

Wenn man in Bezug auf den eigenen Betrieb minderleistende Tiere definiert hat, lohnt es sich möglichst früh zu handeln.


Der Betrieb Angenendt hat zum Beispiel herausgefunden, das Ferkel, deren Geburtsgewicht unter oder über der Spanne von 1300 bis 1800 Gramm liegt, keine gute Gewichtsentwicklung und weniger gute Schlachtergebnisse haben. Versuchsweise wurden Leichtgewichte ausgemästet, andere als Spanferkel vermarktet.

Dabei wurde festgestellt, dass bei einer Spanferkelvermarktung ggü. der mühsamen Ausmästung 11,60 Euro weniger Verlust je Tier entstehen. Noch optimaler wäre es, die Tiere zu einem noch früheren Zeitpunkt aus dem Bestand zu nehmen. Zum Beispiel durch den Weiterverkauf an einen Spanferkelhändler. Derzeit wird noch nach weiteren alternativen Vermarktungsstrategien für diese Ferkel gesucht.


Tipp IV

Sparschweine: So spart man bei leistungsstarken Tieren Geld

Wer in seinem Tierbestand die leistungsstarken Tiere mit guter Futterverwertung identifiziert hat, kann gleich an zwei Stellen die Ausgaben senken: Beim Futter und am Schlachthof.

Verfüttert man Tieren mit guter Futterverwertung teures Mischfutter, überschreiten sie schnell Systemgrenzen. Dann erzielen sie am Schlachthof weniger Erlös durch Abstrafungen wegen zu schwerer Teilstücke. Das lässt sich vermeiden, indem man die Futterstrategie bei diesen Schweinen entsprechend anpasst und die für die Fleischbildung wichtige Protein- und Aminosäuren-Versorgung runterschraubt. Diese Strategie wurde in der Praxis getestet. Das Ergebnis: Die  Anzahl der „Systemsprenger“ sank, gleichzeitig sanken auch die Futterkosten um über 1,50 Euro je dt Vor- und Endmastfutter. Andre Angenendt, Ferkelerzeuger mit Teileigenmast ist überzeugt: „Gute Tiere dürfen nicht überversorgt werden, nur um schlechte Mastschweine mit teurem Futter zu Höchstleistungen zu treiben. Das ist rausgeschmissenes Geld!“.

Und was ist mit den Tieren mit schlechter Futterverwertung?

Wichtig im Hinblick auf Tiere mit schlechter Futterverwertung sei auch, einen bewussten Schlussstrich zu setzen, z.B. 130 Tage in der Mast. Sind dann Tiere augenscheinlich nicht maskenkonform, kann man diese alternativ an einen Schlachthof liefern, der nach FOM schlachtet.


Tipp V
Was das Geburtsgewicht über die Schlachtleistung verrät

Um die Schlachtleistung von Schweinen schon bei der Geburt einschätzen zu können, kann das Geburtsgewicht als Indikator genutzt werden. Um das im Hinblick auf die Schlachtleistung optimale Geburtsgewicht zu bestimmen, muss man den „Werdegang“ von Ferkeln mit unterschiedlichen (sehr niedrigen, mittleren, hohen) Geburtsgewichten verfolgen und auswerten. Beispielsweise indem man dieses Kriterium in die betrieblichen Bonituren aufnimmt.

Das hat der Betrieb Angenendt gemacht und herausgefunden, dass sowohl sehr leichte (unter 1300 Gramm) als auch sehr schwere Ferkel (über 1800 Gramm) schlechtere Ergebnisse am Schlachtband bringen. Die Schwergewichte mussten an den Zitzen nie um ihr Recht kämpfen, ihren Gewichtsvorsprung verlieren sie im Laufe der Zeit, bleiben aber träge und verwöhnt. Die Fliegengewichte hingegen müssen teuer aufgepäppelt werden: Sie haben einen hohen Mischfutter- und Medikamentenverbrauch, ohne dass sich die Investitionen am Ende auszahlen. Im Gegenteil, wie im April-Tipp beschrieben, erhöht sich mit der Mastzeit nur der Verlust um ca. das fünffache, wenn man diese Ferkel nicht frühzeitig als Spanferkel vermarktet. Bei den Fliegengewichten kann man zur Gegensteuerung außerdem der Frage nachgehen, woraus das niedrige Geburtsgewicht resultiert – Genetik des Vaters, der Mutter oder die Fütterungsstrategie des Landwirtes? Je nachdem, wie Sie diese Frage für Ihren Betrieb beantworten, kann dann die passende Maßnahme zur Verringerung niedriger Geburtsgewichte ergriffen werden.


Tipp VI
Mit der richtigen Wiegestrategie Erlöse steigern

Regelmäßigeg Verwiegungen bieten in vielerlei Hinsicht zur Optimierung. Jedes einzelne Schwein zu wiegen ist natürlich viel zu aufwendig und zeitintensiv. Wer aber ausschließlich schätzt statt zu wiegen bzw. aus Rückrechnungen oder Gruppenverwiegungen auf dem LKW auf das Einzeltiergewicht schließt, verschenkt unter Umständen viel Geld. Als praktikabler Mittelweg für den Arbeitsalltag hat sich eine Kombination aus Gruppenverwiegungen und Einzeltierverwiegung als Stichprobe erwiesen. So bekommt man einerseits ein sicheres Gefühl für  Tiergewichte und andererseits Anhaltspunkte für den richtigen Verkaufszeitpunkt (nicht zu leicht, nicht zu schwer). Die lückenlose Dokumentation der ermittelten Gewichte ermöglicht im Rückschluss Anpassungen betrieblicher Strukturen und Managementstrategien, beispielsweise die Fütterung betreffend.

Gewicht als Indikator für Verkaufszeitpunkt, Fütterung und Zuchtmanagement

Ein Abgleich mit den Schlachtdaten kann zusätzlich Erkenntnisse für das Zuchtmanagement bringen. Denn bei der Abrechnung am Schlachthof kommt es auf jedes Gramm an. Da kann beispielsweise ein 17 kg schwerer Schinken je nach Preisniveau bis zu sechs Euro mehr an Erlös bringen, als ein zehn Gramm leichterer Schinken. Weitere gute Gründe, warum es sich lohnt das Gewicht seiner Tiere zu ermitteln, sind die Dokumentation des Zuwachses als züchterische Größe (NLTZ) und der Futterverwertung als Kostenfaktor (FVW) zur Überprüfung von Fütterungs- und Haltungskonzepten. Da die Bezahlung nach Gewicht bzw. Qualität (Stichwort Maskenkonformität – IndPkt kg/SG) erfolgt, lassen sich Verwiegungen zusätzlich als Kontrollfunktion in den Handelsbeziehungen einsetzen.


Tipp VII
Einzeltieranalyse: Faktenbasiert weitreichende Zuchtziele erreichen

Eine breite Datenbasis lässt sich gut für große Ziele gut nutzen. Zu den großen Zielen im Schweinezuchtbetrieb gehört unzweifelhaft das Vorhaben, den Anteil maskenkonformer Tiere im Tierbestand zu erhöhen. Ein großes Ziel, weil es nur längerfristig umgesetzt werden kann und weil es dabei um viel Geld geht. Denn 10 g mehr oder weniger Schinken machen je nach Preisniveau beispielsweise einen Erlösunterschied von ungefähr sechs Euro aus.

Einzeltieranalyse: Sehen, welche Schweine maskenkonform sind und aus welchen Paarungen sie stammen

Mit der Einzeltieranalyse lässt sich genau nachvollziehen, welche Tiere eine hohe Maskenkonformität aufweisen und aus welchen Paarungen diese stammen. Bei der Umsetzung des Ziels muss zunächst unterschieden werden, welche Tiere zur Zucht und welche für die Endproduktion bestimmt sind. Bei Tieren für die Endproduktion sollte – je nachdem, was zum optimalen Endprodukt fehlt – ein entsprechender Eber ausgewählt werden. Geht es um möglichst maskenkonforme Zuchttiere, muss man bereits eine Generation eher ansetzen.

Tipp VIII
Gute Gene, schlechte Gene: Mit Verwandtschaftsvergleichen „schlechte Eltern“ selektieren

Mithilfe der umfassenden Verwandtschaftsvergleiche auf pigtura.de lassen sich mit ein paar Klicks die „schlechten Eltern“ des Tierbestandes ausfindig machen. Das ist wichtig, denn bei Ebern und Sauen mit auffällig vielen minderleistenden Nachkommen ist entschiedenes Handeln gefragt: Die entsprechenden Tiere sollten zur Zucht zukünftig möglichst nicht mehr eingesetzt werden. Wirtschaftlich gesehen lohnt es sich dabei eher einer Sau noch eine zweite Chance zu geben, als einem Eber mit auffällig schlechten Nachkommenwerten. Ausgehend von den minderleistenden Tieren selbst, kann ebenso Ursachenforschung über die Verwandtschaftsanalysen auf pigtura.de betrieben werden. Die Datenvergleiche zeigen genau, welches der Elterntiere für die Minderleistung verantwortlich ist


Tipp IX
Schnell handeln bei unrentablen Sauen

Welche ist die beste Sau im Stall? Diese Frage lässt sich mit pigtura.de ebenso einfach und schnell beantworten, wie die nach dem unteren Ende des Sauen-„Rankings“. Übergeordnetes Kriterium bei der Sauenbewertung ist die Qualität der Nachkommen. Aber auch Kriterien, die mit den Sauen an sich zusammenhängen, helfen bei Einschätzung und Bewertung. Das können sein die Anzahl der lebendgeborenen bzw. abgesetzten Ferkel, die Milchleistung, die Mütterlichkeit, Fundamentbewertungen,  Medikamentenverbrauch, Handling z.B. beim Umtreiben, Schlachtleistungen der Nachkommen und die Spanferkelquote.

Lassen sich Sauen mit merklich unrentabler Nachkommenschaft im Bestand ausfindig machen, die auch bei weiteren negativen Auffälligkeiten vorne liegen, ist entschiedenes Handeln gefragt. Solche Sauen sollten aus dem Bestand genommen werden. Um einen möglichst guten Ersatz für diese Sauen zu bekommen, sollten die eigenen Zuchtziele und Anforderungen an die Sauen exakt definiert werden, dann die Genetik zusammengestellt und das Tier produziert werden. Datenbank und Analysemöglichkeiten bieten für dieses relativ langwierige Verfahren die faktische Unterstützung zur Prüfung und Anpassung der eingesetzten Strategie.


Tipp X
Kostenfaktor Arzneimittel: Verbrauch analysieren und Maßnahmen ergreifen

 

Lauter gesunde, vitale Tiere sind der Wunsch eines jeden Tierhalters. Das zeugt nicht nur von Tierwohl und Qualität, sondern macht sich positiv im Geldbeutel bemerkbar. Mit pigtura.de finden Sie schnell heraus, wie sich in Ihrem Bestand der Verbrauch verteilt, welche Tiere wahre „Medikamentenschlucker“ sind und welche eventuell ganz ohne Extraversorgung auskommen. Das Augenmerk ist in diesem Fall auf die Tiere mit einem hohen Medikamentenverbrauch zu richten. Entdeckt man bei der Analyse ein oder mehrere Tiere, die ständig krank sind und einen hohen Medikamentenverbrauch haben, sollte man diese aus dem Bestand nehmen.

Gleichzeitig machen die Erfassungen der Medikamentengaben an sich schwarz auf weiß deutlich, wann und wie viele Medikamente im Betrieb eingesetzt werden. Mit dieser geschärften Wahrnehmung kann bei den Behandlungen kritisch vorgegangen werden: Ist die Behandlung wirklich notwendig? Eine bewusste Prüfung kann bereits zu einer Senkung der Arzneimittelgaben führen. Die EDV-gestützte Dokumentation und Auswertung bietet auch im Hinblick auf die kürzlich eingeführte Antibiotikadatenbank der QS GmbH Vorteile, da sowohl Landwirt als auch Tierarzt in der Lage sein müssen alle ungewöhnlichen Medikamentengaben zu analysieren bzw. zu begründen.

Tipp XI

Vom wirtschaftlichen Schwein

Je älter ein Tier beim Zeitpunkt des Verkaufs ist, desto länger hat es teuren Stallplatz belegt, desto mehr Futter hat es verbraucht und unter Umständen mehr Medikationen und Behandlungen bekommen. Mit dem Analyseportal pigtura.de lässt sich über die Auswertung Betrieb / Performance > Streuung auf einen Blick erkennen, wie die Ist-Situation im eigenen Betrieb ist. Vergleichen Sie dazu die beiden Grafiken – diese zeigen die Ergebnisse von zwei unterschiedlichen Betrieben, die Tiere mit dem gleichen genetischen Material ausgemästet haben:

 

Bei wirtschaftlich aufgezogenen Schweinen ist „alles im grünen Bereich“. Der Anteil der Schweine im roten Bereich, sollte also möglichst gering ausfallen. Der hier gezeigte Vergleich verdeutlicht, dass der betriebsindividuelle Umgang mit den Tieren großen Einfluss auf die Ergebnisse hat. Denn während ein Betrieb mit den Ferkeln top Ergebnisse erzielte, waren diese bei dem Vergleichsbetrieb deutlich schlechter. Um eine Verschiebung möglichst vieler Tiere in den „grünen Bereich“ zu bekommen, sollte man zunächst die Daten hinter der Performancegraphik genauer analysieren.

Welche Tiere sind im roten Bereich und von wem stammen diese langsamen (alten) Tiere mit geringen Nettolebendtageszunahmen und geringem Schlachtgewicht ab? Weitere mögliche Fragestellungen betreffen das Futter, die Fütterungsstrategie (wann und wie oft wird gefüttert?), die Fütterungstechnik (wie erfolgt die Fütterung?) oder die Belegdichte (eventuell zu hoch?). Nicht nur im Nachgang, sondern bereits während der Mästung, trägt die Einzeltieranalyse als Kontrollwerkzeug im Betriebsvergleich zu besseren Endergebnissen bei, da die eigene Strategie jederzeit geprüft und entsprechend der Daten angepasst werden kann. Weitere Erfolgsfaktoren waren im Beispielfall regelmäßiges Wiegen und regelmäßige (Sicht-)Kontrolle der Tiere.


Tipp XII
Verkaufsargument belegbare Qualität

Sowohl für Ferkelerzeuger als auch für Mäster ist es eine enorm wichtige Grundlage für die Verhandlungen mit Abnehmern die Qualität und damit den Wert der eigenen Tiere genau zu kennen. Noch besser ist es natürlich, wenn man diese schwarz auf weiß belegen kann. Mit d!ba Mobile und pigtura.de lassen sich Qualitätsmerkmale wie Futterverwertung und Tageszunahmen, niedriger Medikamentenverbrauch, gute Bonitierung, leistungsstarke Geschwister und Elterntiere unbestreitbar belegen und können damit zu einer Erlössteigerung führen und Lieferantenbeziehungen festigen. Sehr gut können die „Schweinelebensläufe“ außerdem auch als Basis für eine stichhaltige Öffentlichkeitsarbeit oder das Thema Tierwohl dienen.


Tipp XIII
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Datenbasis zur Selbstkontrolle


Mit umfassenden Datenerfassungs- und analysewerkzeugen wie d!ba Mobile und pigtura.de hat man optimale Tools um die eigene Arbeit überprüfen zu können. Durch das Zusammenspiel von Datenbank und Analyseportal lässt sich leicht herausfinden, wo im Betrieb versteckte Potentiale schlummern, welches die betriebsindividuellen Stärken und wo Schwachpunkte sind, an welchen Stellen Geld nutzlos versickert und ob die Ziele im Bereich Betriebsmanagement und Zucht erreicht wurden bzw. wie nah man ihnen gekommen ist.


Tipp XIV
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Datenbasis zur Lieferantenprüfung


Ein Datensammlung kann für Sicherheit bei den Lieferantenbeziehungen sorgen. Denn beim Einkauf ist auch immer ein gewisses Maß an Vertrauen im Spiel. Blindes Vertrauen wäre in einer Geschäftsbeziehung jedoch zu viel verlangt. d!ba Mobile und pigtura.de versammeln alle Fakten zum Betrieb, in die beiden „offenen“ Systemen können zudem betriebliche Daten aus Eberdatenbänken, von Schlachthöfen etc. eingespielt und für Analyse- und Kontrollzwecke genutzt werden. Wichtige Stellschrauben wie die Qualität der Genetik, die Futterqualität, der Schlachterlös und die Schlachtleistung können so kontinuierlich geprüft und in Beziehung gesetzt werden. Das bringt Sicherheit für die Lieferantenbeziehungen!